Und so ging es zurück

Schon während der Planung zur Fahrt der -Route des Grandes Alpes- machte ich mir natürlich Gedanken, welchen Weg, oder besser Route ich denn für den Rückweg nutzen sollte? Zuerst wollte ich weiter durch Frankreich. Entlang der Cote dˋ Azur, durch die Schlucht des Verdon, die Route Napoleon hinauf, wieder bis zum Genfer See und via Freiburg zurück nach Marburg. Dann kam ich auf die Route durch Italien. Durch das Piemont und die Langhe (auch so eine Gegend, wo ich schon immer mal hin wollte) zum Comer See. Dann noch zum (quasi krönenden) Abschluss über den Gotthardt. Und zwar hoch zum Hospiz über die Ur-Pass-Strasse: die Tremola! Also ging es von Menton los Richtung Heimat. Nach nur wenigen Metern aus Frankreich nach Italien, entlang der ligurischen Küste. Dann ab in die Seealpen, Richtung Col de Tende. Nochmal eine atemberaubende Pass-Strasse, bevor es dann hinunter ging ins Piemont. Die Schönheit der unterschiedlichen Landschaften der nächsten Tage nun auf Bildern. Wie immer viel Spass beim betrachten.

Abschied von Menton
Richtung Col de Tende
Warten auf die Erlaubnis zum überqueren
Col de Tende
Angekommen im Piemont. Der erste Blick in die Langhe. Novello
Wunderschöne Landschaft. Heimat von Trüffel und allerbesten Weinen
Barolo, Nebiolo, Barbera, Barbaresco, Tartuffo. Was für Namen für Weinkenner und Genießer😋
Blick auf Barolo
Ursprung edler Tropfen
Neive. Idyllischer Ort zum verweilen
Trip nach Alba, der Hauptstadt des Trüffel: Tartuffo
An der Kathedrale
Italia
Das typische Fortbewegungsmittel
Reisen in Zeiten von Corona😬
Abendlicht über der Langhe
Sonnenaufgang. Auf gehts durch die Po-Ebene an den Lago di Como
Reisfelder so weit das Auge reicht. Irgendwo in der Po-Ebene
Lago die Como
Abendstimmung bei Bellagio
Einfach nur schön
Abstecher an den Lago Maggiore. Stresa
Prachtvolle Villen am Ufer
Como
Abschied aus Italien. Como
Ein letztes Highlight. Über die Tremola hinauf zum Gotthardt
Vorahnung auf das was kommt
In der Tat
Wahnsinnsritt. Und das alles auf Kopfsteinpflaster
Was für ein Pass. Wirklich atemberaubend
Auf dem Gotthard angekommen
Und richtig kalt da oben
So, andere Seite wieder runter und langsam ab nach Hause. 3060KM!!! Es war wirklich eine Traumtour. Schöner als gedacht und erhofft👍👍👍

Route des Grandes Alpes

„In zwanzig Jahren wirst du mehr enttäuscht sein
durch die Dinge, die du nicht getan hast, als durch die, die du getan hast!“

Mark Twain

Neben meiner Begeisterung für die Fotografie teile ich ja noch das Hobby des Motorradfahrens. Wie in verschiedenen Blogs bereits zu sehen ist, habe ich schon ein paar Traumtouren in den U.S.A., dem Stammland der V-Twins unternommen. Insgeheim hatte ich aber schon lange vor, die klassische Route über die Alpen bis ans Mittelmeer zu fahren. Genauer gesagt die -Route des Grandes Alpes- Der Klassiker, welcher über knapp 700km von Thonon les Bains (am Südufer des Genfer Sees gelegen) nach Menton an die französische Riviera führt. In diesem August war es endlich soweit. Meinen „Donnervogel“ (eine Triumph Thunderbird 1600) fit gemacht, ging es am 15. August los. Zuerst von Marburg bis Freiburg, einer wunderschönen Stadt am Fuße des Schwarzwalds. Weiter zum Ausgangspunkt an den Genfer See und schließlich in vier Tagesetappen bis Menton. Ich will gar nicht beschreiben, wie viele Kurven und Höhenmeter ich an diesen Tagen gefahren bin. Ich denke Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Apropos Bilder. Aus Gründen von Platz- und Gewichtsersparnis habe ich diesmal auf die Mitnahme meiner Kameraausrüstung verzichtet und alle nachfolgenden Fotos mit dem Google Pixel 4 Smartphone gemacht (mit Ausnahme der zwei professionell gemachten Fotos von mir während der Fahrt zum Col du Galibier und Col d‘ Izoard). Ich finde die Qualität der Aufnahmen wirklich gut. So, genug geschrieben. Bilder! Wie immer viel Spaß beim betrachten.

Thonon les Bains
Los gehts. Kurven, hoch und runter
Der erste bedeutende Pass
Vorgeschmack auf die Berge
Col des Aravis
Auf dem Col des Aravis
Auf dem Weg zum Col des Saisies
Morgens auf dem Weg zum Lac de Roselend
Morgendliches Bergpanorama
Lac de Roselend. Traumhaft schön gelegen
Lac de Roselend
Auffahrt zur Passhöhe
Fast 2000m hoch gelegen
Weiter in Richtung Val d‘ Isere
Val d‘ Isere. Am Fuße des…
Col de l‘ Iseran…
Dem höchsten, befahrbaren Pass in den Alpen. Knapp 3000m hoch gelegen!
Weiter über den…
Col du Telegraphe nach Valloire am Fuße des Col du Galibier
Traumhafte Auffahrt
Kurve um Kurve bis zum…
Col du Galibier
Mit spektakulärem Ausblick
Hinab zum Col du Lautaret
Was für ein Panorama
Der nächste Pass wartet schon
Hinauf zum Col d‘ Izoard
Auf meinem „Donnervogel“
Bis zur Passhöhe
Viele dieser Pässe gehören auch zum Repertoire der -Tour de France-
Genauso wie zum Ziel vieler Hobbyfahrradsportler. Ganz großen Respekt für deren Leistungen!!!
Und dann diese Landschaften
Neben Pässen auch tiefe Schluchten
Auffahrt zum Col de la Cayolle
Nach so vielen Pässen, Kurven, Bergen und Tälern gehts langsam hin zum Meer
Irgendwo hinter den Bergen
Geschafft!!!
Menton
Zielpunkt der -Route des Grandes Alpes-
Hier der Verlauf dieser einzigartigen Tour

Flower-Power 2020

Einfach mal ein paar Bilder aus der Natur. Frühling und Frühsommer bieten sich geradezu an, die besonderen Farben einmal festzuhalten. Anbei ein paar Impressionen. Wie immer viel Spass beim betrachten.

Magnolienbaum
Kirschbaumblüte im Marburger Südviertel
Rose im heimischen Garten
Nach einem sehnlichst erwarteten Regen
Ein riesiges Mohnblumenfeld bei Marburg
Poppyfield (auf Englisch). Passt irgendwie
Zur Blüte dauerts leider noch etwas

Marburg – Heimat unter Verschluss

Wer meine Blogs hier kennt, hat sicher schon den ein oder anderen Beitrag über meine Heimatstadt Marburg an der Lahn gesehen. Eine altehrwürdige Universitätsstadt mit knapp 80-tausend Einwohnern, wovon ca. ein Drittel Studierende sind. Eine richtig lebendige, lebhafte Stadt mit entsprechendem kulturellen Leben und Kneipenszene. Heute, am Sonntag den 5. April 2020 bin ich mal wieder fotografisch in die Stadt eingetaucht. Allerdings mit einem bedrückenden Hintergrund. Wir, und damit ist leider auch der Rest der Welt gemeint, befinden uns in Zeiten eines grassierenden Virus. Landläufig als Corona bekannt. Ausgangssperren, Kontaktsperren, Distanzen einhalten, soziale Kontakte auf ein Minimum beschränken u.v.m. Das öffentliche Leben ist fast zum erliegen gekommen. Und ein Ende ist noch nicht absehbar. Deshalb ein paar Aufnahmen vom heutigen Sonntagmittag. Dort, wo sonst Touristen, Spaziergänger und Einwohner flanieren und genießen, ist nur noch Leere. Ich möchte gar nicht wissen, wieviele dieser kleinen Läden und gastronomischen Betriebe, die die Altstadt (Oberstadt) im Herzen von Marburg prägen, früher oder später aufgeben müssen. Ein kaum vorstellbares Szenario. Umso bedrückender die nachfolgenden Fotos aus meiner Heimatstadt, wie ich sie noch nie erlebt habe!

Begegnungen – Encounters

21.03.2020

Was für eine Zeit. Es ist gerademal zwei Wochen her, dass ich von meiner Fotoreise aus Marokko zurück gekehrt bin. Wahnsinn, wie schnell sich die Welt in so kurzer Zeit verändert hat. Ein Wort reicht aus: Corona! Die Folgen sind dramatisch. Begegnungen zwischen Familien, Arbeitskollegen und Freunden sind kaum mehr möglich. Keiner kann sagen, wie lange dieser Zustand andauern wird und was nach Beendigung dieser Begegnungsverbote sein wird. Begegnungen von Menschen. So selbstverständlich. Hoffentlich können wir uns alle bald wieder gesund begegnen. Bleiben Sie gesund.

What a time. It’s been just two weeks since I returned from my photo tour in Morocco. It’s amazing how quickly the world has changed in such a short time. One word is enough: Corona! The consequences are dramatic. Encounters between families, work colleagues and friends are hardly possible anymore. Nobody can say how long this condition will last and what will be after these ban on encounters have ended. Encounters of people. So natural. Hopefully we can all meet again soon. Stay healthy.

Paris, France
Bissoe, England
Vienna, Austria
Aix en Provence, France
Essaouira, Maroc
Paris, France
Havana, Cuba
Marrakech, Maroc
Menerbes, France
Vienna, Austria
Paris, France
Essaouira, Maroc
Vienna, Austria
Roussillon, France
Roma, Italy
Havana, Cuba
San Gimignano, Italy
Munich, Germany
Strassbourg, France
Bamberg, Germany
Syghiria, Sri-Lanka
Passau, Germany

Essaouira – Abschluss am Meer

Nach der überaus quirligen Stadt Marrakesch und den endlos scheinenden Weiten im inneren Marokkos, war mein letztes Reiseziel die Stadt Essaouira. Eine Hafenstadt am Atlantik. Übersetzt heißt es ungefähr „die Eingeschlossene“. Umringt von einer starken, gegen See gerichteten Festungsanlage befindet sich im inneren eine wunderbare Altstadt (Medina), die sich sogar seit dem Jahr 2001 als Weltkulturerbe bezeichnen darf. Eher ruhig und gemächlich geht es in den Gassen zu. Kein Vergleich zum „Ameisenhaufen“ Marrakesch. Dazu ein breiter Strand. Allerdings auch ein heftiger Wind, der wohl auch nur an wenigen Tagen im Jahr nicht so heftig weht und somit Strandvergnügen erlaubt. Ein wunderschöner, sehenswerter Ort zum Abschluss meiner Reise durch ein faszinierendes Land. Marokko. Natürlich auch hier ein paar Impressionen. Wie immer, viel Spaß beim betrachten.

Blick auf die befestigte Medina
Geschützt durch eine mächtige Festungsanlage
Blick vom Wasser aus
Lohnenswerter Besuchspunkt ist der Fischereihafen
Besonders am Morgen, nach dem die Fischerboote mit ihren Fängen der Nacht zurückgekehrt sind
Unmittelbar nach dem Entladen kann der frische Fisch erworben werden
Was natürlich auch nichtzahlende „Kunden“ wie Möwen…
…und streunende Vierbeiner anlockt
Blick auf die Reste der vorgelagerten Festung Mogador
Ansonsten geht es eher beschaulich zu
Unterhaltung mit einer Möwe🤔
Kollektives hinsehen
Aufgepasst!
Blick in die Gassen der Medina
Von Hektik wenig Spur
Ganz im Gegenteil
Typische Szenerie in einer Gasse
Stände überall
In einer üppigen Fülle
Blick in eine Gasse
Und in einen schönen Innenhof (Riad)
Durchblick auf die Medina
Traumhafter Blick vom Strand auf Essaouira
Tolle Dünen am Strand runden den positiven Eindruck ab


https://youtu.be/ob8qAFMuJ9E











Marokko – das Land hinter den Bergen

Begonnen habe ich meine Reise im März 2020 durch das nordafrikanische Land Marokko in der Stadt Marrakesch (siehe Beitrag). Jetzt ging es weiter. Weiter ins Land. Das rurale Marokko, abseits der großen Städte wollte ich entdecken. Ein faszinierendes Land. Allein die Fahrt über den Hohen-Atlas war schon beeindruckend. Dahinter eine Weite, wie ich sie bisher nur aus dem Südewesten der USA kannte. Endlos scheinende Strassen, Wüstenformationen und immer wieder einsame, oftmals sehr kärgliche Siedlungen zwischendrin. Nachfolgend ein paar Eindrücke aus diesen Regionen. Wie immer, viel Spass beim betrachten.

Kurz hinter Marrakesch liegt das Hohe-Atlas Gebirge
In endlosen Schleifen über das Atlas Gebirge. Nur selten waren die „Fahrbahnen“ so gut ausgebaut
Der Höhepunkt der Strecke auf 2260 Meter
Dahinter schier endlose Weite
Mit vereinzelten Kasbahs…
…und grünen Oasen
Unbeschreibliche Einsamkeit…
…die kein Ende zu nehmen schien
Und dann wieder Lebensräume
Gefühlt am äußersten Ende der Welt
Und immer wieder diese üppigen Oasen
Darf natürlich nicht fehlen😉
In der Nähe von Ait Ben Haddou
Ait Ben Haddou. Kulisse für viele Filme (Spartakus, Lawrence von Arabien, Games of Thrones etc.)
Blick aus der Kasbah Ait Ben Haddou
Bis zum Horizont und weiter
Sehe ich da richtig???
Doch nicht getäuscht!
Dades Tal
Dades Schlucht
Früchte des Argan Baumes…
…aus dem, in mühevoller Arbeit, Berberfrauen…
…das kostbare und teure Arganöl gwinnen
Ein letzter Blick, bevor es über das Atlas Gebirge Richtung Meer nach Essaouira geht.




https://youtu.be/ob8qAFMuJ9E

Marrakesch

Marrakesch, bekannt als „Rote Stadt“, „Ockerstadt“ oder „Perle des Südens“, ist eine Millionen-Stadt im Südwesten von Marokko. Nach etwa dreieinhalb Flugstunden befindet man sich in einer ganz anderen Welt. Gefühlt in eine zurückliegende Zeit versetzt. Marrakesch; das ist unbeschreibliche Hektik mit Oasen absoluter Ruhe, das sind orientalische Gerüche auf den Basaren und unerträglicher Gestank im Viertel der Ledergerber. Ich habe eine selten so faszinierende und auch kontrastreiche Stadt gesehen und erlebt. Marrakesch ist allemal eine Reise und einen Besuch wert. Nachfolgend einige meiner unzähligen, fotografischen Eindrücke. Wie immer, viel Spass beim betrachten.

Djeema el Fna
Der zentrale Marktplatz
Stände mit Waren und Essbarem
Nach Sonnenuntergang der Treffpunkt für Einheimische und Touristen
Blick über die Dächer von Marrakesch
Müßiggang in der Medina (Altstadt)
Hartes Handwerk. Im Gerberviertel. 900 Jahre alte Tradition der Ledergewinnung
Der Gestank ist unbeschreiblich!
Bereit für die Weiterbearbeitung…
u.a. zu farbenfrohen und reich verzierten Taschen
Handarbeit und Handwerk stehen noch hoch im Kurs
Herstellung von Schachfiguren
Mit Händen und Füßen
Metallverarbeitung
Handwerk bis zum…
fertigen Produkt
Strassenmarkt in der Altstadt
Gewürze. Farbig und wohlduftend.
Es geht auch ohne Kühltheke
Strassenszene in der Enge der Medina (Altstadt)
Ruheoase. Im Innenhof eines Altstadthauses (Riad)



https://youtu.be/ob8qAFMuJ9E




Blende 5,6 / ISO 6400

Weihnachten gibt es bekanntlich Geschenke. Dieses Jahr habe ich mir meines selber gegönnt. Die Fujifilm X-T3 mit dem Fujinon XF 16-80mm. Es kam zwar nicht mehr pünktlich zum Fest, dafür aber noch rechtzeitig im Weihnachtsurlaub. Viel hatte ich schon im Vorfeld über dieses Kit gelesen und bei YouTube angesehen. Da das Wetter am heutigen Tag vor Silvester zwar kalt, aber trocken und klar war, ging es in die Marburger Altstadt zum ersten ISO Test. Ich habe die Kamera auf ISO 6400 gestellt und das Objektiv auf Blende 5,6. Jetzt kann sich jeder, der sich mit der Fotografie ein wenig auskennt denken, wie „lange“ die Verschlusszeiten teilweise waren! Stativ? Natürlich nicht. Freihandaufnahmen mit besagten Einstellungen. Die Ergebnisse zeige ich nachfolgend. Der erste Eindruck zum neuen „Spielzeug“ ist absolut überzeugend, oder? Wie immer viel Spass beim betrachten.

Hauptportal der Elisabethkirche

Fachwerk-Gaststätte in der Marburger Altstadt (Oberstadt)

Rathaus am historischen Marktplatz

Buchhandlung in der Oberstadt

Aulgasse, Richtung Marktplatz

Eine der unzähligen Gaststätten in der Oberstadt

Auf dem Kirchhof

Altstadtgasse mit Blick auf das Landgrafenschloss

Typische, enge Gasse in der Oberstadt von Marburg

Ohne Stativ! Alles mit Blende 5,6 bei ISO 6400!!!

Analog im digitalen Zeitalter

Es war einmal…

Quatsch, so fangen doch nur Märchenerzählungen an! Es könnte aber so ähnlich beginnen.

Sommerferien. Meine jüngste Tochter musste auch in den Ferien fleißig sein. Knapp drei Wochen Sprachferien in England. Genauer gesagt in Eastbourne an der Südküste von Brexitland. Das nun schon zum dritten Mal in Folge. Soviel zum -müssen-! Nein, sie freute sich wieder wie Bolle darauf. Zur Vorbereitung einer solchen Reise gehört natürlich das Kofferpacken. Dieser, die größte Version versteht sich, fristet üblicherweise sein Dasein auf dem Dachboden. Also hinauf die Treppe. Was sehen da meine Augen? Mein alter Minolta Fotorucksack. Gleich einmal mit runter genommen. Während die Damen dem Kofferpacken frönten, habe ich mal den Rucksack geöffnet. Siehe da: meine gute alte Spiegelreflexkamera. Wir reden hier nicht von einer DSLR! Analog! Aus den 1990ern! Man, was war ich seinerzeit Stolz, als ich mir dieses Teil geleistet habe. Das war noch zu der Zeit in der ich in Hamburg lebte. Gekauft auf der Mönckebergstrasse, bei Foto Wiesenhavern. Kurz mal gegoogelt. Das Geschäft gibts tatsächlich immer noch. Keine Selbstverständlichkeit in Zeiten von Internetshopping!

Also gleich mal die Kamera gestartet. Nichts! Kein Mucks! Batterie? Höchstwahrscheinlich! Und dann waren doch tatsächlich noch Farbbilderfilme im besagten Rucksack. Gute alte Kodaks! 5 Stück für seinerzeit 9,99! Deutsche Mark, oder besser DM, versteht sich! Da gabs noch keinen Euro😉 Allerdings folgte schnell die Ernüchterung: zu entwickeln bis 06/2008! Oh je, das ist über elf Jahre her. Soll ich es trotzdem mal wagen? Nein, besser nicht! Muss ja eh eine Batterie besorgen. Ab ins www und ein bisschen geforscht. Gut, Batterie ist kein Thema, aber Filme. Letztlich habe ich mir zwei schwarz/weiß Filme von Ilford und einen Farbfilm von Kodak besorgt. Letzterer wird ja mit Lob nur so überschüttet. In Summe mal eben 20 Euro(!) in die Reaktivierung geschossen. Das Entwickeln und die Abzüge kommen ja später auch noch hinzu😬 Also, so eine popelige SD Karte ist doch um einiges günstiger! Egal, Spass kostet! Nun bin ich denn am heutigen Sonntagnachmittag bei bestem Fotowetter mal in unserem Garten umher geschlichen. Bewaffnet mit einer analogen Reflexkamera und 36 Möglichkeiten, schöne Motive einzufangen. Die erste Auslösung nach gefühlten 10 Minuten Überlegung, ob es das Motiv überhaupt wert ist! Habe ja nur 36 Schüsse frei! Boah, was für ein „Spiegelschlag“! Dann noch der Filmtransport! Diskrete Fotografie hört sich heute doch anders an, oder besser gar nicht😜 Was solls, im Garten störts niemanden. Vorhaben erledigt. Der Film ist voll! Wird automatisch zurückgespult. Auch nicht zu überhören! Tja, und nun? Warten! Besser noch: erstmal die Filmpatrone zum entwickeln bringen! In der Nähe haben wir einen Rossmann. Der soll angeblich bei Fuji im Labor entwickeln lassen. Und da meine komplette digitale Foto-Ausrüstung (und Überzeugung) aus Fujifilm besteht, liegt das wohl am nächsten.

Somit sind wir am Ende angelangt. Am Ende vom ersten Teil! Denn ich werde berichten, was denn nun an 36 Ergebnissen von diesem Ausflug in die analoge Zeitrechnung herausgekommen ist. Das dauert halt jetzt noch etwas! Wie lange? Keine Ahnung! Bin selbst gespannt. Aber, reden wir nicht immer von „Entschleunigung“ die so gut für den Menschen sein soll? Wir werden sehen. Ich bin schon jetzt ziemlich gespannt und allerdings auch etwas ungeduldig. Folge der Digitalisierung? Ich berichte!

Damit das Ganze hier nicht nur aus trockenem Text besteht, habe ich ein paar Fotos der Werkzeuge aus der analogen Welt beigefügt.

Bis nachher dann😉

Der alte Fotorucksack

Mein treuer Wegbegleiter aus dem vorigen Jahrhundert. Auf so vielen Reisen dabei

Wie alt muss man sein, um das noch zu kennen und können

Gut, die ist neu. Musste sein!

Auch noch im Rucksack!

Ups. Abgelaufen! Soll ich es wagen?

Nein, lieber auf Nummer sicher gehen beim analogen Projekt

Den probier ich mal zuerst aus. Das Internet ist voll des Lobes über diesen Film!

Geschafft. 36 mit Bedacht ausgewählte Motive!

Bin gespannt, was dabei an Ergebnis rauskommt?!

La Provence – der Sehnsucht nächster Akt

Vor fast sechs Jahren habe ich hier auf WordPress meinen ersten Reise-/Fotoblog veröffentlicht. Thema war die Provence und die Sehnsucht nach dem Süden (kann hier noch nachverfolgt werden). Nach sechs Jahren wurde es also mal wieder Zeit, dieser Sehnsucht nachzugehen. Diesmal im Sommer. Heiss, aber voller Farben und Düfte. Haupsächlich der Lavendelblüte geschuldet! Und wieder musste ich feststellen, dass diese Landschaft eine starke Anziehungskraft besitzt. Eine Landschaft wie ein Rausch. Anbei wieder einige Impressionen, die dieses Gefühl untermauern sollen.

Wie immer viel Spass beim betrachten.

Valensole

Valensole

Abendstimmung bei Valensole

La Lavande. Bei Gordes

Was man aus Gummistiefeln so machen kann😅

L´ Isle sur la Sorgue

L´ Isle sur la Sorgue

Nur gucken!

Blick auf Gordes

Die ganze Zeit da rumstehen🤔

Abbeye de Senanque. Eine noch aktive Abtei bei Gordes

Kurze Zigarettenpause 🚬

Roussillon

Farben der Provence

Illusion

Farbenpracht

Einblick

Farbenspiel

Auch eine Idee

Haus in Bonnieux

Am Chateau de Sade in Lacoste. Im Hintergrund Bonnieux

Wieder so eine Täuschung

Wer guckt denn da?

Ist das Kunst, oder kann das weg? In Menerbes

Bassin am Place de Lˋ Etang, Cucuron

Kaffeepause

Cucuron

Die alte (geschlossene) Ölmühle von Cucuron

Aix-en-Provence

Mein Lieblingsfoto! Aufgenommen in Aix-en-Provence. Wie gemalt!

Dachte nur Zigaretten heißen so😳

La Rotonde, Aix-en-Provence

Am Cours Mirabeau in Aix

Der Süden lebt!

Und wie!

Die Farbe Lila – oder, eine Landschaft wie im Rausch!

Schon seit Jahren, oder besser Jahrzehnten wollte ich mal zur Lavendelblüte in die Provence. Diesen Sommer hat es endlich geklappt. Das Timing konnte besser nicht sein. Anfang Juli ging es los. Zuerst nach Valensole, einem kleinen und verträumten Dörfchen auf dem gleichnamigen Plateau. Was für eine Farbenpracht. Soweit das Auge sehen kann. Eigentlich Schade, dass ich hier nur optische Eindrücke hinterlassen kann. In diesem Fall wäre die Wiedergabe des Duftes vom Lavendel, der überall in der Luft liegt, ebenso betörend. Weiter ging es in Richtung Gordes in den Luberon. Überall Felder mit Linien aus Lavendel. Sogar vor der Abtei von Senanque gelang mir ein Foto mit „Lila“.

Wie immer viel Spass beim betrachten.

Lila? Farbenblind? Nein, trotzdem schön 😉

Earth Day – 22.04.2019

Der Tag der Erde (englisch Earth Day) wird alljährlich am 22. April mit einem bestimmten Schwerpunkt und Motto in über 175 Ländern begangen und soll die Wertschätzung für die natürliche Umwelt stärken, aber auch dazu anregen, die Art des Konsumverhaltens zu überdenken.

Der Name und das Konzept wurden erstmals von John McConnell im Jahr 1969 bei einer UNESCO-Konferenz in San Franciscovorgeschlagen. Er sollte am 21. März 1970, dem ersten Tag des Frühlings auf der Nordhalbkugel, gefeiert werden. Dieser Tag wurde später in einer Proklamation von UN-Generalsekretär U Thant als weltweiter Aktionstag manifestiert.

Quelle: Wikipedia

Einen kleinen Teil unseres faszinierenden Planeten konnte ich bereits bereisen. Umso mehr besorgt es mich, welch Raubbau an unserem Planeten betrieben wird. All die vorhandenen Resourcen sind endlich. Leider gehen wir damit um, als wenn sie unerschöpflich wären. Ich kann nur meinen kleinen Beitrag dazu leisten, dass all die schönen Flecken auch weiterhin Bestand haben und sich die nächsten Generationen auch noch daran erfreuen können.

Vielleicht ein Denkanstoss für jeden auf diesem einzigartigen Planeten?!

Die nachfolgenden Fotos sind so etwas wie meine persönlichen „Highlights“, meine „Top 10“ aus diesen Reisen. Wie immer viel Spass beim betrachten.

Land’s End, Cornwall, Großbritannien

Grand Erg Oriental (Sahara), Afrika

Mogotes, Val de Vinales, Cuba

Delicate Arch, Utah, USA

Les falaises d‘ Etretat, Normandie, Frankreich

Yosemite Valley, Kalifornien, USA

Blick von der Zugspitze ins Alpenmassiv, Bayern, Deutschland

Teeplantagen im Hochland bei Happutale, Sri-Lanka

Blick ins Monument Valley, Utah, USA

Die Urgewalt der Meere. Normandie, Frankreich

Bretagne – Frankreichs rauher Nordwesten

Die Bretagne ist die nordwestlichste Region Frankreichs und eine hügelige Landschaft, die bis in den Atlantik hineinragt. Ich hatte Gelegenheit einen Teil dieser dieser Region erkunden zu dürfen. Die Stadt Rennes, die Seefahrerstadt Saint Malo mit Gezeitenunterschieden von bis zu 12(!) Metern und den Küstenort Cancale, bekannt für seine Austernbänke. Anbei ein paar Impressionen und wie immer viel Spass beim betrachten.

Saint Malo, Fort National

Saint Malo

Auf der gewaltigen Festungsanlage von Saint Malo

Saint Malo

Saint Malo

Saint Malo. Eine Seefahrerstadt und einst auch gefürchtet als „Korsarennest“, übrigens mit Duldung des Königs!

Saint Malo

Saint Malo, deren Einwohner voller Stolz behaupten, dass sie keine Franzosen seien. Auch keine Bretonen, sondern Einwohner von Saint Malo!

„Ni Francais, ni Breton, Malouin suis“

Blick auf die Bucht von Cancale

Bekannt für seine Austernzucht. Blick auf die Austernbänke von Cancale

Frischer sind sie kaum zu bekommen

Und so schmecken sie auch😋

Das Hafenbecken von Cancale bei Ebbe

Malerische Winkel im Ort

Hafenbecken bei Ebbe

Fackwerkhäuser in Rennes

Eine Universitätsstadt mit jungem Leben

Die Kathedrale Sainte Anne

Blick zu Saint Melaine

Saint Melaine

Stöbern auf dem Bücherflohmarkt

Auf dem Place Hoche

„Nationalgericht“: Crepes und die vollwertigere Variante, die Galettes

Beide Varianten ausgesprochen lecker. Und dazu? Natürlich Cidre

Lokale überall. Für jeden Geschmack und Geldbeutel

Savoir vivre

Le Mont Saint-Michel

Ein Bild dieses Bauwerks hat jeder sicherlich schon irgendwie einmal gesehen. Ich hatte nunmehr selbst die Möglichkeit diesem „Berg“ mit seiner wechselvollen, über 1000 jährigen Geschichte einen Besuch abzustatten. Atemberaubend tritt er schon von weitem in Erscheinung. Anbei ein paar Impressionen die ein wenig vermitteln sollen, wie gewaltig sich dieser Felsen mit seinen Bauten in einer Bucht erhebt, die zudem mit sehr großen Gezeitenunterschieden behaftet ist. Wie immer viel Spass beim betrachten.

Paris – Eine Hommage an die Café’s, Bar’s und Bistro’s

Wer meinen Fotoblog hier kennt, der weiß, dass ich schon einige Male in der französischen Hauptstadt zu Besuch war. Ja, ich wiederhole mich gerne: Paris ist „meine“ Stadt. Getreu dem Titel eines Buches von Hemingway: Ein Fest fürs Leben.

Dieser Tage, also „zwischen den Jahren“ ,bin ich mal wieder nach Paris gereist. Das Wetter war zwar ziemlich kalt, dafür aber trocken. Ideal um die Stadt zu erkunden. Diesmal will ich mal mit meinen Fotos die unzähligen Café’s, Bar’s und Bistro’s herausstellen. Diese gehören einfach zu Paris wie der Eiffelturm und Notre Dame. Egal, ob am Montmartre, im Quartier Latin, im Marais oder sonstwo in dieser Stadt. Egal, ob bei Tag oder bei Nacht. Hier findet das Leben statt.

Anbei ein paar fotografische Impressionen zu diesem Thema und wie immer, viel Spass beim betrachten:

Herbst – Feuerwerk der Farben

Für jeden der die Fotografie als Hobby hat, ist der Herbst eine ganz besondere Jahreszeit. Das ruhige Licht der tiefer stehenden Sonne und natürlich das Feuerwerk an Farben, welches die Natur zum Jahresabschluss abbrennt. Anbei ein paar farbige Impressionen aus unserem Garten und der näheren Umgebung. Wie immer, viel Spass beim betrachten.

Normandie – Küste, Orte und Geschichte

Vor genau einem Jahr habe ich hier ein paar Impressionen aus der Normandie eingestellt. Leider war der Aufenthalt seinerzeit nur von kurzer Dauer. Dieses Jahr haben wir diese Landschaft noch einmal aufgesucht und etwas mehr Zeit zur Verfügung gehabt. So konnten wir die Küstenabschnitte und Orte nördlich und südlich der Hafenstadt Le Havre erkunden. Im Norden die Alabasterküste mit ihren spektakulären Kreidefelsen, im Süden die weichere Cote Fleurie mit dem mondänen Bade- und Festivalort Deauville und dem malerischen Honfleur. Dazu noch ein Besuch der Hauptstadt der Region Normandie, Rouen. Dieser historisch und baulich beeindruckenden Stadt habe ich bereits einen eigenen Fotoblog gewidmet (siehe unten). Wie immer viel Spass beim betrachten.

Angler am Strand von Etretat

Das wohl berühmteste Panorama der Alabasterküste. Falaises de Etretat

Steilküste mit „Bewohner“. Bei Etretat

Alleine am Strand

Auf dem Meer im Original

Und auf Leinwand gebannt

Herberge in Etretat

Frankreichs „heimlicher“ Nationalsport

Das Hafenbecken im malerischen Honfleur

Szene am Hafen von Honfleur

Altstadtgasse in Honfleur

An der Cote Fleurie auf dem Weg nach Deauville

Lädt zum Verweilen ein

Es wird Herrschaftlicher

Im Yachthafen von Deauville

Strand von Deauville mit „Bewohner“

Wirkt wie Kunst am Strand

Soll Kunst am Strand sein

Glanz vergangener Tage. Strandbad von Deauville

Von vielen zu Festivalzeiten beehrt

Kunst auch an anderer Stelle. Am Strand von Fecamp

Hafen von Fecamp

Fischerei spielt hier noch eine große Rolle

Strassenszene in Fecamp

Die prächtige Abtei der Benediktinermönche von Fecamp. Ein feiner Likör wird hier hergestellt. Der D.O.M.

Am Strand von Fecamp

Der Leuchtturm von Fecamp

Und wunderschöne Sonnenuntergänge gibt es hier zu sehen

Weils so schön ist, noch einer

Und zum Abschluss noch in bewegter Form

Rouen – Geschichte in der Normandie

Rouen, im Departement Seine-Maritime gelegen, ist die Haupstadt der Region Normandie. Die Stadt an der Seine besticht nicht nur mit seiner großen Kathedrale, sondern mit vielen engen Gässchen, schönen Plätzen, unzähligen Fachwerkhäusern und natürlich auch mit einer großen Geschichte. Anbei ein paar Impressionen einer wirklich sehenswerten Stadt. Wie immer, viel Spass beim betrachten.

Die mächtige Kathedrale Notre-Dame

Unzählige kleine Gassen in der Altstadt mit kleinen Geschäften, Cafes und Bistros

Typische Straßenszene

Zum Teil sehr gut erhaltenes Fachwerk, trotz starker Zerstörungen

Der Platz vor der Kirche Saint-Maclou

An der Kirche Saint-Maclou

Stilles Plätzchen zum verweilen

Mittagspause vor der Abteikirche Saint-Quen

Typischer Anblick in der Altstadt

Die mächtige Abteikirche Saint-Quen

Normannisches Fachwerk

Überall Möglichkeiten für den Müßiggang

Farbenfrohe Fachwerkhäuser in der Altstadt

Der Uhrenturm in der Rue du Gros-Horloge

Bunt und gut bschirmt. Eindrucksvolle Strassenkunst

Marburg – Spaziergang im Herbstlicht

Ein fotografischer Spaziergang durch meine Heimatstadt Marburg. Das schöne, ruhige Herbstlicht an diesem späten Septembertag musste ich einfach ausnutzen. Wie immer, viel Spass beim betrachten:

Morgennebel an der Lahn

Ein Cafe der etwas originelleren Art. Am Trojedamm

Blick vom Trojedamm. Im Vordergrund die Lahn und thronend das Landgrafenschloss

Das Cafe Roter-Stern, an der Lahn gelegen

Aufgenommenen im Stadtteil Alt-Weidenhausen

Bereit für einen Ausflug auf der Lahn

Alt-Weidenhausen

Gasse in Alt-Weidenhausen

Alt-Weidenhausen

Zum trocknen aufgehängt? Oder soll es Kunst sein?

Gasse im Herbstlicht

Blick vom Erlenring auf die Altstadt und das Landgrafenschloss

Letzte Sonnenstrahlen im Freien genießen

St. Michaelis Kapelle (das „Michelchen“)

Gasse in der Altstadt

Die gute Stube von Marburg. Der Marktplatz. Im Hintergrund das Rathaus

Fachwerk. Typisch für die Marburger „Oberstadt“

Typische Szenerie der Marburger „Oberstadt“

Aachen – kennen wir das nicht schon?

Ich stelle gerade fest, dass ich doch immer mal wieder in die selben Städte, an die selben Orte usw. komme. So auch heute. Nach gut zwei Jahren hatte ich mal wieder beruflich in Aachen zu tun. Aix la Chapelle, die französische Namens-Version, welche irgendwie nach Urlaub klingt. Nun denn, etwas Zeit nach Feierabend muss schon sein. Also die Kamera geschnappt und losgezogen. Ein herrlicher Sommerabend in einer schönen Stadt in der Euregio, dem Dreiländereck von Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Wie immer, viel Spaß beim betrachten.

Marktplatz mit Rathaus (das Gebäude im Hintergrund)

Markplatz

Am Hühnermarkt

Am Hühnermarkt

Aachener Spezialitäten

Kunst am Dom

Kunst am Dom

Domplatz

Kleine Pause zwischendurch. Muss auch mal sein!

Gasse am Dom

Der Aachener Dom

UNESCO Weltkulturerbe

In der Nähe vom Dom

Abendstimmung

Blick auf den heilige Stefan. Zumindest auf seine Statue.

Abendstimmung

Weimar – Spaziergang durch deutsche Geschichte

Goethe, Schiller, Bach, Liszt, das Bauhaus, Deutsche Nationalversammlung von 1919 und die daraus abgeleitete Weimarer Republik u.v.m.

Ein abendlicher Spaziergang durch eine der geschichtsträchtigsten Stadt Deutschlands.

Anbei ein paar Impressionen und wie immer: viel Spaß beim betrachten.

Regensburg und Umgebung

Nach meinem Besuch in Bamberg gehts jetzt weiter südlich. In die Stadt Regensburg, zum Kloster Weltenburg und weiter nach Niederbayern. Anbei wieder ein paar Impressionen . Wie immer, viel Spaß beim betrachten. Ach ja, für die Technikinteressierten: Alles JPEG´s aus meiner Fujifilm X100F. Los geht´s

Altstadtgasse in Regensburg

Haidplatz

Altstadt

Abschalten in der Abendsonne

Am Donauufer

Die steinerne Brücke. Donauübergang aus dem 12. Jahrhundert

Blick von der Donau Richtung Dom

Der Dom zu Regensburg

Neupfarrkirche

Am Donaudurchbruch

Das berühmte Kloster Weltenburg. Am Donaudurchbruch gelegen…

…bekannt auch für sein selbstgebrautes Bier…

…und das schon seit langer, langer Zeit

Die Wallfahrtskirche Sankt Wolfgang. Unweit von Landshut in Niederbayern gelegen

Wallfahrtskirche Sankt Wolfgang

Bamberg – UNESCO Weltkulturerbe

Bei vorsommerlichem Wetter hatte ich heute Abend die Möglichkeit zu einem fotografischen Spaziergang durch die fränkische Stadt Bamberg. Einfach nur schön! Das war mein spontaner Eindruck über dieses Schmuckstück an Main und Regnitz gelegen. Anbei ein paar Impressionen. Aufgenommen mit meiner Fujifilm X100F.

Wie immer, viel Spaß beim betrachten:

Blick Richtung Dom

Straßenszene

Warten auf der Domplatte

Zwei der vier Türme vom Dom

Neue Residenz

Im Rosengarten der Residenz

An der Regnitz

Bambergs wohl bekanntestes Brauhaus. Rauchbier! Na ja, mein Geschmack trafs nicht

Das schon eher. Fränkische Bratwürste mit Sauerkraut

Blick aufs alte Rathaus

Schmucke Hausfassaden überall

Treffpunkt fürs Feierabendbier. Auf der unteren Brücke

Blick auf das alte Rathaus, auf der Regnitzinsel gelegen

Gut besucht

Abendsonne

„Tod am Nachmittag“ – von Ernest Hemingway

Hemingway gibt zu, der Stierkampf ist grausam. Der Autor will die Corrida de toros (Stierkampf) nicht rechtfertigen, sondern möchte nur möglichst zutreffend darüber erzählen. Der Stierkampf ist nach Hemingway kein Sport, sondern ein Trauerspiel, das mit dem sicheren Tod des wilden Stiers endet. Je dichter der unberittene Stierkämpfer an den Hörnern arbeitet, desto gefährlicher wird es für ihn in der geschlossenen Arena, in der jenes Trauerspiel nach historisch gewachsenen Regeln aufgeführt wird. Suerte ist der Sammelbegriff für alle Manöver des Mannes am Stier in der Arena. „Der ganze Stierkampf“, schreibt Hemingway, „basiert auf der Tapferkeit des Stiers, seiner Einfalt und seinem Mangel an Erfahrung“ (S. 183). Erfahrung hat nur der Mann, der mit der Capa (kirschfarbenes Cape) oder der Muleta (rotes Tuch über einem Stock getragen) zu Fuß auf den Kampfstier losgeht. Der Stier bringt lediglich die Kraft in die Arena mit und hat ca. 15 Minuten Zeit zum Erfahrung sammeln. Danach ist er tot. In einer Corrida töten drei Matadore je zwei Stiere. Jeder Stier sollte vier bis fünf Jahre alt sein. Weitere „Kennzeichen des Kampfstiers sind dicke und starke Haut mit glänzendem Fell, ein kleiner Kopf, aber eine breite Stirn, die Stärke und Form seiner Hörner, die vorgebogen sind, ein kurzer dicker Nacken mit dem großen Muskelhöcker, der anschwillt, wenn der Stier wütend ist, breite Schultern und die Länge und Dünne des Schwanzes“ (S. 135).

Das Trauerspiel zerfällt in drei Akte. Im ersten erfolgt die „Prüfung durch die Lanzen“. Der Stier greift die Picadores (Lanzenreiter) an und wird von den Berittenen durch Nackenstiche gereizt. Am Ende des ersten Akts werden die toten Pferde, meistens vom Stier aufgeschlitzt, bedeckt. Im zweiten Akt platzieren BanderillerosBanderillas (Stöcke mit Stahlharpune) im Stiernacken. Im dritten Akt, der Faena, besiegt der Matador den Stier im Zweikampf zu Fuß, indem er mit der Muleta den Stierkopf niederzwingt und somit den Degen zum Todesstoß zwischen die Schulterblätter setzen kann.

(Quelle: Wikipedia)

Die Fotos entstanden Ende der 1980er Jahre mit meiner seinerzeitigen Minolta Spiegelreflexkamera und wurden aktuell digitalisiert, um sie hier zu veröffentlichen:

ISO 3200 und noch mehr!

Kennen Sie noch Begriffe wie Agfa CT18, Fujicolor 400, Kodak Ektachrome 64 o.ä.?

Willkommen im Club! Dann sind Sie, so wie ich, im analogen Fotozeitalter heran gewachsen und haben irgendwann den Übergang zur digitalen Fotografie gemacht. Von den ersten Anfängen mit einer Ricoh Digitalkamera (muss so um die Jahrtausendwende gewesen sein) mit gerade einmal „sensationellen“ 1,3 Megapixeln, bis zu meiner heutigen Ausstattung aus dem Fujifilm Kosmos. Bestehend aus einer X100F und einer X-T1 mit den 10-24 mm und 18-135mm Fujinon XF Objektiven. Aktueller Stand. Ändert sich immer mal wieder!

Worauf ich aber eingehen möchte ist, wie sich die Möglichkeiten verbessert haben, bei noch so schwachem Licht gute bis sehr gute und detailreiche Fotos zu erzeugen. Nochmal zu den Eingangs genannten Bezeichnungen. Früher, und das ist schon ein paar Tage her, war doch das Maximum für Hobbyfotografen wie mich, ein Film mit der Lichtstärke ISO 400! Oh je, wie Grobkörnig. Erkennen wollte man trotzdem noch genug darauf. Und heute? Da gibts nach „oben“ kaum noch Grenzen. Die folgenden Fotos habe ich am vergangenen Wochenende in der Marburger Altstadt („der Oberstadt“) aufgenommen. Alle mit dem 18-135mm Objektiv und aus der freien Hand, also ohne Stativ. Eingestellt war immer ISO 3200 (gab es früher eigentlich schon Filme mit einer solchen Auflösung???).

Zum Vergleich habe ich zu jedem Motiv einmal eine Ausschnittvergrößerung beigefügt. Ich finde es imposant, wie sehr darauf noch so kleine Details erkennbar sind! Beeindruckend, was sich seit Agfa CT18 und Weggefährten so getan hat. Ach ja: für die Interessierten! Wie immer viel Spass beim betrachten.

Herbstlicht

Spätherbst. Die Sonne steht tief und die meisten Blätter sind schon abgefallen. Trotzdem gibt es gerade mit diesem Licht noch immer schöne Motive in der Natur. Anbei ein paar Aufnahmen aus den letzten Novembertagen. Wie immer, viel Spass beim betrachten.

Normandie – CCC und mehr

Die Normandie verbinden viele sicherlich mit Calvados, Cidre, oder Camembert. Richtig! All diese Leckereien (und noch viele mehr) stammen aus dieser Region im Nordwesten von Frankreich. Dabei hat gerade die Küste noch viel mehr zu bieten. Natur und Geschichte. Und da nicht nur die Jüngere. Am beeindruckendsten war für uns der Abschnitt um Fecamp und Etretat mit seiner atemberaubenden Steilküste, der sog. Alabasterküste, die schon Maler wie Claude Monet in seinen Bann gezogen hat. Aber auch die kleinen Orte wie z.B. Honfleur, unweit von Le Havre gelegen, haben es uns angetan. Anbei ein paar Impressionen, aufgenommen im Oktober 2017. Wie immer, viel Spaß beim betrachten:

La Manche

Steilküste bei Fecamp. Inspirationspunkt für Claude Monet

Sonnenuntergang bei Fecamp

Fecamp bei Sonnenaufgang

La Manche

Klippen bei Etretat

Bei Etretat

Das „Wahrzeichen“ der Alabasterküste, bei Etretat

Hafenbecken von Honfleur

Honfleur

Honfleur

Salz des Meeres

Honfleur

Honfleur

Honfleur

Fecamp im Abendlicht

Fin de jour

Chateau de Sassetot. Hier verweilte anno 1875 die österreichische Kaiserin Sissi

Steilküste bei Le Petites Dalles

Daran kann man sich gewöhnen

Im Hafen von Fecamp

Leuchtturm von Fecamp

Abendstimmung bei Fecamp

Die letzten Sonnenstrahlen genießend 

DGR – Distinguished Gentlemanˋs Ride 2017

Der Distinguished Gentleman’s Ride (DGR) ist ein seit 2012 jährlich weltweit stattfindendes Event für Motorradfahrer. Obwohl es Gentleman’s Ride genannt wird, ist es offen für alle Geschlechter.

Ziel ist es, die Wahrnehmung von Motorradfahrern positiv zu beeinflussen und (seit 2013) die Förderung der Prostatakrebsforschung. Der DGR wurde 2012 von Mark Hawwa aus Sydney/Australien gegründet, inspiriert von einem Foto Don Drapers (einer Figur aus der TV-Serie Mad Men) in einem Anzug auf einem klassischen Motorrad.

Der Distinguished Gentleman’s Ride ist gleichzeitig eine Art Straßentheater und eine Ausfahrt. Es geht darum, in betont „feiner“ Kleidung und klassischen Motorrädern aufzutreten. Die Teilnehmer tragen beispielsweise Monokel, Schnurrbärte (in der Regel angeklebt), seidene Westen, Tweedanzüge oder -kostüme. Es wird von ihnen erwartet, dass sie sich bester Manieren befleißigen. Die Motorräder sind in der Regel Cafe Racer, Bobber, klassische oder Retro-Maschinen, Scrambler oder stark umgebaute Motorräder (Custombikes) aller Art. Die Teilnahme ist kostenfrei, allerdings wird von den Teilnehmern erwartet, dass sie versuchen, durch Sponsoren Geld zu sammeln. Der Distinguished Gentleman’s Ride wird u. a. vom Motorradhersteller Triumph Motorcycles unterstützt. (Quelle: Wikipedia)

So war es auch am heutigen letzten Septembersonntag in Frankfurt. Der Treffpunkt war an der ehrwürdigen -Paulskirche-. Dann im Konvoi u.a. zur -Alten Oper-. Anbei ein paar Impressionen dieses Events, bei dem ich mit meinen beiden Leidenschaften (dem Motorradfahren und dem Fotografieren) natürlich voll auf meine Kosten kam. Wie immer viel Spass beim betrachten: