Analog im digitalen Zeitalter

Es war einmal…

Quatsch, so fangen doch nur Märchenerzählungen an! Es könnte aber so ähnlich beginnen.

Sommerferien. Meine jüngste Tochter musste auch in den Ferien fleißig sein. Knapp drei Wochen Sprachferien in England. Genauer gesagt in Eastbourne an der Südküste von Brexitland. Das nun schon zum dritten Mal in Folge. Soviel zum -müssen-! Nein, sie freute sich wieder wie Bolle darauf. Zur Vorbereitung einer solchen Reise gehört natürlich das Kofferpacken. Dieser, die größte Version versteht sich, fristet üblicherweise sein Dasein auf dem Dachboden. Also hinauf die Treppe. Was sehen da meine Augen? Mein alter Minolta Fotorucksack. Gleich einmal mit runter genommen. Während die Damen dem Kofferpacken frönten, habe ich mal den Rucksack geöffnet. Siehe da: meine gute alte Spiegelreflexkamera. Wir reden hier nicht von einer DSLR! Analog! Aus den 1990ern! Man, was war ich seinerzeit Stolz, als ich mir dieses Teil geleistet habe. Das war noch zu der Zeit in der ich in Hamburg lebte. Gekauft auf der Mönckebergstrasse, bei Foto Wiesenhavern. Kurz mal gegoogelt. Das Geschäft gibts tatsächlich immer noch. Keine Selbstverständlichkeit in Zeiten von Internetshopping!

Also gleich mal die Kamera gestartet. Nichts! Kein Mucks! Batterie? Höchstwahrscheinlich! Und dann waren doch tatsächlich noch Farbbilderfilme im besagten Rucksack. Gute alte Kodaks! 5 Stück für seinerzeit 9,99! Deutsche Mark, oder besser DM, versteht sich! Da gabs noch keinen Euro😉 Allerdings folgte schnell die Ernüchterung: zu entwickeln bis 06/2008! Oh je, das ist über elf Jahre her. Soll ich es trotzdem mal wagen? Nein, besser nicht! Muss ja eh eine Batterie besorgen. Ab ins www und ein bisschen geforscht. Gut, Batterie ist kein Thema, aber Filme. Letztlich habe ich mir zwei schwarz/weiß Filme von Ilford und einen Farbfilm von Kodak besorgt. Letzterer wird ja mit Lob nur so überschüttet. In Summe mal eben 20 Euro(!) in die Reaktivierung geschossen. Das Entwickeln und die Abzüge kommen ja später auch noch hinzu😬 Also, so eine popelige SD Karte ist doch um einiges günstiger! Egal, Spass kostet! Nun bin ich denn am heutigen Sonntagnachmittag bei bestem Fotowetter mal in unserem Garten umher geschlichen. Bewaffnet mit einer analogen Reflexkamera und 36 Möglichkeiten, schöne Motive einzufangen. Die erste Auslösung nach gefühlten 10 Minuten Überlegung, ob es das Motiv überhaupt wert ist! Habe ja nur 36 Schüsse frei! Boah, was für ein „Spiegelschlag“! Dann noch der Filmtransport! Diskrete Fotografie hört sich heute doch anders an, oder besser gar nicht😜 Was solls, im Garten störts niemanden. Vorhaben erledigt. Der Film ist voll! Wird automatisch zurückgespult. Auch nicht zu überhören! Tja, und nun? Warten! Besser noch: erstmal die Filmpatrone zum entwickeln bringen! In der Nähe haben wir einen Rossmann. Der soll angeblich bei Fuji im Labor entwickeln lassen. Und da meine komplette digitale Foto-Ausrüstung (und Überzeugung) aus Fujifilm besteht, liegt das wohl am nächsten.

Somit sind wir am Ende angelangt. Am Ende vom ersten Teil! Denn ich werde berichten, was denn nun an 36 Ergebnissen von diesem Ausflug in die analoge Zeitrechnung herausgekommen ist. Das dauert halt jetzt noch etwas! Wie lange? Keine Ahnung! Bin selbst gespannt. Aber, reden wir nicht immer von „Entschleunigung“ die so gut für den Menschen sein soll? Wir werden sehen. Ich bin schon jetzt ziemlich gespannt und allerdings auch etwas ungeduldig. Folge der Digitalisierung? Ich berichte!

Damit das Ganze hier nicht nur aus trockenem Text besteht, habe ich ein paar Fotos der Werkzeuge aus der analogen Welt beigefügt.

Bis nachher dann😉

Der alte Fotorucksack

Mein treuer Wegbegleiter aus dem vorigen Jahrhundert. Auf so vielen Reisen dabei

Wie alt muss man sein, um das noch zu kennen und können

Gut, die ist neu. Musste sein!

Auch noch im Rucksack!

Ups. Abgelaufen! Soll ich es wagen?

Nein, lieber auf Nummer sicher gehen beim analogen Projekt

Den probier ich mal zuerst aus. Das Internet ist voll des Lobes über diesen Film!

Geschafft. 36 mit Bedacht ausgewählte Motive!

Bin gespannt, was dabei an Ergebnis rauskommt?!

La Provence – der Sehnsucht nächster Akt

Vor fast sechs Jahren habe ich hier auf WordPress meinen ersten Reise-/Fotoblog veröffentlicht. Thema war die Provence und die Sehnsucht nach dem Süden (kann hier noch nachverfolgt werden). Nach sechs Jahren wurde es also mal wieder Zeit, dieser Sehnsucht nachzugehen. Diesmal im Sommer. Heiss, aber voller Farben und Düfte. Haupsächlich der Lavendelblüte geschuldet! Und wieder musste ich feststellen, dass diese Landschaft eine starke Anziehungskraft besitzt. Eine Landschaft wie ein Rausch. Anbei wieder einige Impressionen, die dieses Gefühl untermauern sollen.

Wie immer viel Spass beim betrachten.

Valensole

Valensole

Abendstimmung bei Valensole

La Lavande. Bei Gordes

Was man aus Gummistiefeln so machen kann😅

L´ Isle sur la Sorgue

L´ Isle sur la Sorgue

Nur gucken!

Blick auf Gordes

Die ganze Zeit da rumstehen🤔

Abbeye de Senanque. Eine noch aktive Abtei bei Gordes

Kurze Zigarettenpause 🚬

Roussillon

Farben der Provence

Illusion

Farbenpracht

Einblick

Farbenspiel

Auch eine Idee

Haus in Bonnieux

Am Chateau de Sade in Lacoste. Im Hintergrund Bonnieux

Wieder so eine Täuschung

Wer guckt denn da?

Ist das Kunst, oder kann das weg? In Menerbes

Bassin am Place de Lˋ Etang, Cucuron

Kaffeepause

Cucuron

Die alte (geschlossene) Ölmühle von Cucuron

Aix-en-Provence

Mein Lieblingsfoto! Aufgenommen in Aix-en-Provence. Wie gemalt!

Dachte nur Zigaretten heißen so😳

La Rotonde, Aix-en-Provence

Am Cours Mirabeau in Aix

Der Süden lebt!

Und wie!

Die Farbe Lila – oder, eine Landschaft wie im Rausch!

Schon seit Jahren, oder besser Jahrzehnten wollte ich mal zur Lavendelblüte in die Provence. Diesen Sommer hat es endlich geklappt. Das Timing konnte besser nicht sein. Anfang Juli ging es los. Zuerst nach Valensole, einem kleinen und verträumten Dörfchen auf dem gleichnamigen Plateau. Was für eine Farbenpracht. Soweit das Auge sehen kann. Eigentlich Schade, dass ich hier nur optische Eindrücke hinterlassen kann. In diesem Fall wäre die Wiedergabe des Duftes vom Lavendel, der überall in der Luft liegt, ebenso betörend. Weiter ging es in Richtung Gordes in den Luberon. Überall Felder mit Linien aus Lavendel. Sogar vor der Abtei von Senanque gelang mir ein Foto mit „Lila“.

Wie immer viel Spass beim betrachten.

Lila? Farbenblind? Nein, trotzdem schön 😉

Earth Day – 22.04.2019

Der Tag der Erde (englisch Earth Day) wird alljährlich am 22. April mit einem bestimmten Schwerpunkt und Motto in über 175 Ländern begangen und soll die Wertschätzung für die natürliche Umwelt stärken, aber auch dazu anregen, die Art des Konsumverhaltens zu überdenken.

Der Name und das Konzept wurden erstmals von John McConnell im Jahr 1969 bei einer UNESCO-Konferenz in San Franciscovorgeschlagen. Er sollte am 21. März 1970, dem ersten Tag des Frühlings auf der Nordhalbkugel, gefeiert werden. Dieser Tag wurde später in einer Proklamation von UN-Generalsekretär U Thant als weltweiter Aktionstag manifestiert.

Quelle: Wikipedia

Einen kleinen Teil unseres faszinierenden Planeten konnte ich bereits bereisen. Umso mehr besorgt es mich, welch Raubbau an unserem Planeten betrieben wird. All die vorhandenen Resourcen sind endlich. Leider gehen wir damit um, als wenn sie unerschöpflich wären. Ich kann nur meinen kleinen Beitrag dazu leisten, dass all die schönen Flecken auch weiterhin Bestand haben und sich die nächsten Generationen auch noch daran erfreuen können.

Vielleicht ein Denkanstoss für jeden auf diesem einzigartigen Planeten?!

Die nachfolgenden Fotos sind so etwas wie meine persönlichen „Highlights“, meine „Top 10“ aus diesen Reisen. Wie immer viel Spass beim betrachten.

Land’s End, Cornwall, Großbritannien

Grand Erg Oriental (Sahara), Afrika

Mogotes, Val de Vinales, Cuba

Delicate Arch, Utah, USA

Les falaises d‘ Etretat, Normandie, Frankreich

Yosemite Valley, Kalifornien, USA

Blick von der Zugspitze ins Alpenmassiv, Bayern, Deutschland

Teeplantagen im Hochland bei Happutale, Sri-Lanka

Blick ins Monument Valley, Utah, USA

Die Urgewalt der Meere. Normandie, Frankreich

Bretagne – Frankreichs rauher Nordwesten

Die Bretagne ist die nordwestlichste Region Frankreichs und eine hügelige Landschaft, die bis in den Atlantik hineinragt. Ich hatte Gelegenheit einen Teil dieser dieser Region erkunden zu dürfen. Die Stadt Rennes, die Seefahrerstadt Saint Malo mit Gezeitenunterschieden von bis zu 12(!) Metern und den Küstenort Cancale, bekannt für seine Austernbänke. Anbei ein paar Impressionen und wie immer viel Spass beim betrachten.

Saint Malo, Fort National

Saint Malo

Auf der gewaltigen Festungsanlage von Saint Malo

Saint Malo

Saint Malo

Saint Malo. Eine Seefahrerstadt und einst auch gefürchtet als „Korsarennest“, übrigens mit Duldung des Königs!

Saint Malo

Saint Malo, deren Einwohner voller Stolz behaupten, dass sie keine Franzosen seien. Auch keine Bretonen, sondern Einwohner von Saint Malo!

„Ni Francais, ni Breton, Malouin suis“

Blick auf die Bucht von Cancale

Bekannt für seine Austernzucht. Blick auf die Austernbänke von Cancale

Frischer sind sie kaum zu bekommen

Und so schmecken sie auch😋

Das Hafenbecken von Cancale bei Ebbe

Malerische Winkel im Ort

Hafenbecken bei Ebbe

Fackwerkhäuser in Rennes

Eine Universitätsstadt mit jungem Leben

Die Kathedrale Sainte Anne

Blick zu Saint Melaine

Saint Melaine

Stöbern auf dem Bücherflohmarkt

Auf dem Place Hoche

„Nationalgericht“: Crepes und die vollwertigere Variante, die Galettes

Beide Varianten ausgesprochen lecker. Und dazu? Natürlich Cidre

Lokale überall. Für jeden Geschmack und Geldbeutel

Savoir vivre

Le Mont Saint-Michel

Ein Bild dieses Bauwerks hat jeder sicherlich schon irgendwie einmal gesehen. Ich hatte nunmehr selbst die Möglichkeit diesem „Berg“ mit seiner wechselvollen, über 1000 jährigen Geschichte einen Besuch abzustatten. Atemberaubend tritt er schon von weitem in Erscheinung. Anbei ein paar Impressionen die ein wenig vermitteln sollen, wie gewaltig sich dieser Felsen mit seinen Bauten in einer Bucht erhebt, die zudem mit sehr großen Gezeitenunterschieden behaftet ist. Wie immer viel Spass beim betrachten.

Paris – Eine Hommage an die Café’s, Bar’s und Bistro’s

Wer meinen Fotoblog hier kennt, der weiß, dass ich schon einige Male in der französischen Hauptstadt zu Besuch war. Ja, ich wiederhole mich gerne: Paris ist „meine“ Stadt. Getreu dem Titel eines Buches von Hemingway: Ein Fest fürs Leben.

Dieser Tage, also „zwischen den Jahren“ ,bin ich mal wieder nach Paris gereist. Das Wetter war zwar ziemlich kalt, dafür aber trocken. Ideal um die Stadt zu erkunden. Diesmal will ich mal mit meinen Fotos die unzähligen Café’s, Bar’s und Bistro’s herausstellen. Diese gehören einfach zu Paris wie der Eiffelturm und Notre Dame. Egal, ob am Montmartre, im Quartier Latin, im Marais oder sonstwo in dieser Stadt. Egal, ob bei Tag oder bei Nacht. Hier findet das Leben statt.

Anbei ein paar fotografische Impressionen zu diesem Thema und wie immer, viel Spass beim betrachten:

Herbst – Feuerwerk der Farben

Für jeden der die Fotografie als Hobby hat, ist der Herbst eine ganz besondere Jahreszeit. Das ruhige Licht der tiefer stehenden Sonne und natürlich das Feuerwerk an Farben, welches die Natur zum Jahresabschluss abbrennt. Anbei ein paar farbige Impressionen aus unserem Garten und der näheren Umgebung. Wie immer, viel Spass beim betrachten.

Normandie – Küste, Orte und Geschichte

Vor genau einem Jahr habe ich hier ein paar Impressionen aus der Normandie eingestellt. Leider war der Aufenthalt seinerzeit nur von kurzer Dauer. Dieses Jahr haben wir diese Landschaft noch einmal aufgesucht und etwas mehr Zeit zur Verfügung gehabt. So konnten wir die Küstenabschnitte und Orte nördlich und südlich der Hafenstadt Le Havre erkunden. Im Norden die Alabasterküste mit ihren spektakulären Kreidefelsen, im Süden die weichere Cote Fleurie mit dem mondänen Bade- und Festivalort Deauville und dem malerischen Honfleur. Dazu noch ein Besuch der Hauptstadt der Region Normandie, Rouen. Dieser historisch und baulich beeindruckenden Stadt habe ich bereits einen eigenen Fotoblog gewidmet (siehe unten). Wie immer viel Spass beim betrachten.

Angler am Strand von Etretat

Das wohl berühmteste Panorama der Alabasterküste. Falaises de Etretat

Steilküste mit „Bewohner“. Bei Etretat

Alleine am Strand

Auf dem Meer im Original

Und auf Leinwand gebannt

Herberge in Etretat

Frankreichs „heimlicher“ Nationalsport

Das Hafenbecken im malerischen Honfleur

Szene am Hafen von Honfleur

Altstadtgasse in Honfleur

An der Cote Fleurie auf dem Weg nach Deauville

Lädt zum Verweilen ein

Es wird Herrschaftlicher

Im Yachthafen von Deauville

Strand von Deauville mit „Bewohner“

Wirkt wie Kunst am Strand

Soll Kunst am Strand sein

Glanz vergangener Tage. Strandbad von Deauville

Von vielen zu Festivalzeiten beehrt

Kunst auch an anderer Stelle. Am Strand von Fecamp

Hafen von Fecamp

Fischerei spielt hier noch eine große Rolle

Strassenszene in Fecamp

Die prächtige Abtei der Benediktinermönche von Fecamp. Ein feiner Likör wird hier hergestellt. Der D.O.M.

Am Strand von Fecamp

Der Leuchtturm von Fecamp

Und wunderschöne Sonnenuntergänge gibt es hier zu sehen

Weils so schön ist, noch einer

Und zum Abschluss noch in bewegter Form

Rouen – Geschichte in der Normandie

Rouen, im Departement Seine-Maritime gelegen, ist die Haupstadt der Region Normandie. Die Stadt an der Seine besticht nicht nur mit seiner großen Kathedrale, sondern mit vielen engen Gässchen, schönen Plätzen, unzähligen Fachwerkhäusern und natürlich auch mit einer großen Geschichte. Anbei ein paar Impressionen einer wirklich sehenswerten Stadt. Wie immer, viel Spass beim betrachten.

Die mächtige Kathedrale Notre-Dame

Unzählige kleine Gassen in der Altstadt mit kleinen Geschäften, Cafes und Bistros

Typische Straßenszene

Zum Teil sehr gut erhaltenes Fachwerk, trotz starker Zerstörungen

Der Platz vor der Kirche Saint-Maclou

An der Kirche Saint-Maclou

Stilles Plätzchen zum verweilen

Mittagspause vor der Abteikirche Saint-Quen

Typischer Anblick in der Altstadt

Die mächtige Abteikirche Saint-Quen

Normannisches Fachwerk

Überall Möglichkeiten für den Müßiggang

Farbenfrohe Fachwerkhäuser in der Altstadt

Der Uhrenturm in der Rue du Gros-Horloge

Bunt und gut bschirmt. Eindrucksvolle Strassenkunst

Marburg – Spaziergang im Herbstlicht

Ein fotografischer Spaziergang durch meine Heimatstadt Marburg. Das schöne, ruhige Herbstlicht an diesem späten Septembertag musste ich einfach ausnutzen. Wie immer, viel Spass beim betrachten:

Morgennebel an der Lahn

Ein Cafe der etwas originelleren Art. Am Trojedamm

Blick vom Trojedamm. Im Vordergrund die Lahn und thronend das Landgrafenschloss

Das Cafe Roter-Stern, an der Lahn gelegen

Aufgenommenen im Stadtteil Alt-Weidenhausen

Bereit für einen Ausflug auf der Lahn

Alt-Weidenhausen

Gasse in Alt-Weidenhausen

Alt-Weidenhausen

Zum trocknen aufgehängt? Oder soll es Kunst sein?

Gasse im Herbstlicht

Blick vom Erlenring auf die Altstadt und das Landgrafenschloss

Letzte Sonnenstrahlen im Freien genießen

St. Michaelis Kapelle (das „Michelchen“)

Gasse in der Altstadt

Die gute Stube von Marburg. Der Marktplatz. Im Hintergrund das Rathaus

Fachwerk. Typisch für die Marburger „Oberstadt“

Typische Szenerie der Marburger „Oberstadt“

Aachen – kennen wir das nicht schon?

Ich stelle gerade fest, dass ich doch immer mal wieder in die selben Städte, an die selben Orte usw. komme. So auch heute. Nach gut zwei Jahren hatte ich mal wieder beruflich in Aachen zu tun. Aix la Chapelle, die französische Namens-Version, welche irgendwie nach Urlaub klingt. Nun denn, etwas Zeit nach Feierabend muss schon sein. Also die Kamera geschnappt und losgezogen. Ein herrlicher Sommerabend in einer schönen Stadt in der Euregio, dem Dreiländereck von Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Wie immer, viel Spaß beim betrachten.

Marktplatz mit Rathaus (das Gebäude im Hintergrund)

Markplatz

Am Hühnermarkt

Am Hühnermarkt

Aachener Spezialitäten

Kunst am Dom

Kunst am Dom

Domplatz

Kleine Pause zwischendurch. Muss auch mal sein!

Gasse am Dom

Der Aachener Dom

UNESCO Weltkulturerbe

In der Nähe vom Dom

Abendstimmung

Blick auf den heilige Stefan. Zumindest auf seine Statue.

Abendstimmung

Weimar – Spaziergang durch deutsche Geschichte

Goethe, Schiller, Bach, Liszt, das Bauhaus, Deutsche Nationalversammlung von 1919 und die daraus abgeleitete Weimarer Republik u.v.m.

Ein abendlicher Spaziergang durch eine der geschichtsträchtigsten Stadt Deutschlands.

Anbei ein paar Impressionen und wie immer: viel Spaß beim betrachten.

Regensburg und Umgebung

Nach meinem Besuch in Bamberg gehts jetzt weiter südlich. In die Stadt Regensburg, zum Kloster Weltenburg und weiter nach Niederbayern. Anbei wieder ein paar Impressionen . Wie immer, viel Spaß beim betrachten. Ach ja, für die Technikinteressierten: Alles JPEG´s aus meiner Fujifilm X100F. Los geht´s

Altstadtgasse in Regensburg

Haidplatz

Altstadt

Abschalten in der Abendsonne

Am Donauufer

Die steinerne Brücke. Donauübergang aus dem 12. Jahrhundert

Blick von der Donau Richtung Dom

Der Dom zu Regensburg

Neupfarrkirche

Am Donaudurchbruch

Das berühmte Kloster Weltenburg. Am Donaudurchbruch gelegen…

…bekannt auch für sein selbstgebrautes Bier…

…und das schon seit langer, langer Zeit

Die Wallfahrtskirche Sankt Wolfgang. Unweit von Landshut in Niederbayern gelegen

Wallfahrtskirche Sankt Wolfgang

Bamberg – UNESCO Weltkulturerbe

Bei vorsommerlichem Wetter hatte ich heute Abend die Möglichkeit zu einem fotografischen Spaziergang durch die fränkische Stadt Bamberg. Einfach nur schön! Das war mein spontaner Eindruck über dieses Schmuckstück an Main und Regnitz gelegen. Anbei ein paar Impressionen. Aufgenommen mit meiner Fujifilm X100F.

Wie immer, viel Spaß beim betrachten:

Blick Richtung Dom

Straßenszene

Warten auf der Domplatte

Zwei der vier Türme vom Dom

Neue Residenz

Im Rosengarten der Residenz

An der Regnitz

Bambergs wohl bekanntestes Brauhaus. Rauchbier! Na ja, mein Geschmack trafs nicht

Das schon eher. Fränkische Bratwürste mit Sauerkraut

Blick aufs alte Rathaus

Schmucke Hausfassaden überall

Treffpunkt fürs Feierabendbier. Auf der unteren Brücke

Blick auf das alte Rathaus, auf der Regnitzinsel gelegen

Gut besucht

Abendsonne

„Tod am Nachmittag“ – von Ernest Hemingway

Hemingway gibt zu, der Stierkampf ist grausam. Der Autor will die Corrida de toros (Stierkampf) nicht rechtfertigen, sondern möchte nur möglichst zutreffend darüber erzählen. Der Stierkampf ist nach Hemingway kein Sport, sondern ein Trauerspiel, das mit dem sicheren Tod des wilden Stiers endet. Je dichter der unberittene Stierkämpfer an den Hörnern arbeitet, desto gefährlicher wird es für ihn in der geschlossenen Arena, in der jenes Trauerspiel nach historisch gewachsenen Regeln aufgeführt wird. Suerte ist der Sammelbegriff für alle Manöver des Mannes am Stier in der Arena. „Der ganze Stierkampf“, schreibt Hemingway, „basiert auf der Tapferkeit des Stiers, seiner Einfalt und seinem Mangel an Erfahrung“ (S. 183). Erfahrung hat nur der Mann, der mit der Capa (kirschfarbenes Cape) oder der Muleta (rotes Tuch über einem Stock getragen) zu Fuß auf den Kampfstier losgeht. Der Stier bringt lediglich die Kraft in die Arena mit und hat ca. 15 Minuten Zeit zum Erfahrung sammeln. Danach ist er tot. In einer Corrida töten drei Matadore je zwei Stiere. Jeder Stier sollte vier bis fünf Jahre alt sein. Weitere „Kennzeichen des Kampfstiers sind dicke und starke Haut mit glänzendem Fell, ein kleiner Kopf, aber eine breite Stirn, die Stärke und Form seiner Hörner, die vorgebogen sind, ein kurzer dicker Nacken mit dem großen Muskelhöcker, der anschwillt, wenn der Stier wütend ist, breite Schultern und die Länge und Dünne des Schwanzes“ (S. 135).

Das Trauerspiel zerfällt in drei Akte. Im ersten erfolgt die „Prüfung durch die Lanzen“. Der Stier greift die Picadores (Lanzenreiter) an und wird von den Berittenen durch Nackenstiche gereizt. Am Ende des ersten Akts werden die toten Pferde, meistens vom Stier aufgeschlitzt, bedeckt. Im zweiten Akt platzieren BanderillerosBanderillas (Stöcke mit Stahlharpune) im Stiernacken. Im dritten Akt, der Faena, besiegt der Matador den Stier im Zweikampf zu Fuß, indem er mit der Muleta den Stierkopf niederzwingt und somit den Degen zum Todesstoß zwischen die Schulterblätter setzen kann.

(Quelle: Wikipedia)

Die Fotos entstanden Ende der 1980er Jahre mit meiner seinerzeitigen Minolta Spiegelreflexkamera und wurden aktuell digitalisiert, um sie hier zu veröffentlichen:

ISO 3200 und noch mehr!

Kennen Sie noch Begriffe wie Agfa CT18, Fujicolor 400, Kodak Ektachrome 64 o.ä.?

Willkommen im Club! Dann sind Sie, so wie ich, im analogen Fotozeitalter heran gewachsen und haben irgendwann den Übergang zur digitalen Fotografie gemacht. Von den ersten Anfängen mit einer Ricoh Digitalkamera (muss so um die Jahrtausendwende gewesen sein) mit gerade einmal „sensationellen“ 1,3 Megapixeln, bis zu meiner heutigen Ausstattung aus dem Fujifilm Kosmos. Bestehend aus einer X100F und einer X-T1 mit den 10-24 mm und 18-135mm Fujinon XF Objektiven. Aktueller Stand. Ändert sich immer mal wieder!

Worauf ich aber eingehen möchte ist, wie sich die Möglichkeiten verbessert haben, bei noch so schwachem Licht gute bis sehr gute und detailreiche Fotos zu erzeugen. Nochmal zu den Eingangs genannten Bezeichnungen. Früher, und das ist schon ein paar Tage her, war doch das Maximum für Hobbyfotografen wie mich, ein Film mit der Lichtstärke ISO 400! Oh je, wie Grobkörnig. Erkennen wollte man trotzdem noch genug darauf. Und heute? Da gibts nach „oben“ kaum noch Grenzen. Die folgenden Fotos habe ich am vergangenen Wochenende in der Marburger Altstadt („der Oberstadt“) aufgenommen. Alle mit dem 18-135mm Objektiv und aus der freien Hand, also ohne Stativ. Eingestellt war immer ISO 3200 (gab es früher eigentlich schon Filme mit einer solchen Auflösung???).

Zum Vergleich habe ich zu jedem Motiv einmal eine Ausschnittvergrößerung beigefügt. Ich finde es imposant, wie sehr darauf noch so kleine Details erkennbar sind! Beeindruckend, was sich seit Agfa CT18 und Weggefährten so getan hat. Ach ja: für die Interessierten! Wie immer viel Spass beim betrachten.

Herbstlicht

Spätherbst. Die Sonne steht tief und die meisten Blätter sind schon abgefallen. Trotzdem gibt es gerade mit diesem Licht noch immer schöne Motive in der Natur. Anbei ein paar Aufnahmen aus den letzten Novembertagen. Wie immer, viel Spass beim betrachten.

Normandie – CCC und mehr

Die Normandie verbinden viele sicherlich mit Calvados, Cidre, oder Camembert. Richtig! All diese Leckereien (und noch viele mehr) stammen aus dieser Region im Nordwesten von Frankreich. Dabei hat gerade die Küste noch viel mehr zu bieten. Natur und Geschichte. Und da nicht nur die Jüngere. Am beeindruckendsten war für uns der Abschnitt um Fecamp und Etretat mit seiner atemberaubenden Steilküste, der sog. Alabasterküste, die schon Maler wie Claude Monet in seinen Bann gezogen hat. Aber auch die kleinen Orte wie z.B. Honfleur, unweit von Le Havre gelegen, haben es uns angetan. Anbei ein paar Impressionen, aufgenommen im Oktober 2017. Wie immer, viel Spaß beim betrachten:

La Manche

Steilküste bei Fecamp. Inspirationspunkt für Claude Monet

Sonnenuntergang bei Fecamp

Fecamp bei Sonnenaufgang

La Manche

Klippen bei Etretat

Bei Etretat

Das „Wahrzeichen“ der Alabasterküste, bei Etretat

Hafenbecken von Honfleur

Honfleur

Honfleur

Salz des Meeres

Honfleur

Honfleur

Honfleur

Fecamp im Abendlicht

Fin de jour

Chateau de Sassetot. Hier verweilte anno 1875 die österreichische Kaiserin Sissi

Steilküste bei Le Petites Dalles

Daran kann man sich gewöhnen

Im Hafen von Fecamp

Leuchtturm von Fecamp

Abendstimmung bei Fecamp

Die letzten Sonnenstrahlen genießend 

DGR – Distinguished Gentlemanˋs Ride 2017

Der Distinguished Gentleman’s Ride (DGR) ist ein seit 2012 jährlich weltweit stattfindendes Event für Motorradfahrer. Obwohl es Gentleman’s Ride genannt wird, ist es offen für alle Geschlechter.

Ziel ist es, die Wahrnehmung von Motorradfahrern positiv zu beeinflussen und (seit 2013) die Förderung der Prostatakrebsforschung. Der DGR wurde 2012 von Mark Hawwa aus Sydney/Australien gegründet, inspiriert von einem Foto Don Drapers (einer Figur aus der TV-Serie Mad Men) in einem Anzug auf einem klassischen Motorrad.

Der Distinguished Gentleman’s Ride ist gleichzeitig eine Art Straßentheater und eine Ausfahrt. Es geht darum, in betont „feiner“ Kleidung und klassischen Motorrädern aufzutreten. Die Teilnehmer tragen beispielsweise Monokel, Schnurrbärte (in der Regel angeklebt), seidene Westen, Tweedanzüge oder -kostüme. Es wird von ihnen erwartet, dass sie sich bester Manieren befleißigen. Die Motorräder sind in der Regel Cafe Racer, Bobber, klassische oder Retro-Maschinen, Scrambler oder stark umgebaute Motorräder (Custombikes) aller Art. Die Teilnahme ist kostenfrei, allerdings wird von den Teilnehmern erwartet, dass sie versuchen, durch Sponsoren Geld zu sammeln. Der Distinguished Gentleman’s Ride wird u. a. vom Motorradhersteller Triumph Motorcycles unterstützt. (Quelle: Wikipedia)

So war es auch am heutigen letzten Septembersonntag in Frankfurt. Der Treffpunkt war an der ehrwürdigen -Paulskirche-. Dann im Konvoi u.a. zur -Alten Oper-. Anbei ein paar Impressionen dieses Events, bei dem ich mit meinen beiden Leidenschaften (dem Motorradfahren und dem Fotografieren) natürlich voll auf meine Kosten kam. Wie immer viel Spass beim betrachten:



























Metz – eine Überraschung

Vielleicht kennen Sie das? Sie haben spontane Lust, mal wieder etwas „anderes“ zu sehen. Lust auf Frankreich zum Beispiel. Aber richtig Zeit dafür haben Sie nicht. Und Frankreich ist groß und alleine der Weg nach Paris für einen Spontantripp zu weit. Also auf die Karte geschaut. Von Marburg in nur drei Autostunden nach Metz. Metz? Kein Begriff! Stadt in Frankreich. Liegt an der Mosel (La Mosselle). Sagt uns nichts. Google aktiviert und ein paar Infos abgerufen. Sieht doch ganz nett aus. Wetter soll auch schön werden. Wir probierens mal aus. Samstagmorgen mal nicht ausschlafen, sondern um 7 Uhr Abfahrt. Nach genau drei Stunden Ankunft. Und welch eine Überraschung. Eine schöne Stadt. Mit Märkten, einer netten Markthalle, einer riesigen Kathedrale, Fussgängerzonen mit netten Läden, schönen Plätzen, dazu die Strassencafes, unzählige Möglichkeiten mit lukullischen Verführungen. Gut gegessen (Croissants, Brioche, Flammkuchen und Macarons😋) und eingekauft. So erlebten wir einen überraschend schönen Tag im geliebten Frankreich. Anbei ein paar Impressionen. Wie immer, viel Spass beim betrachten.






























Maastricht – nicht nur € Stadt

Maastricht verbinden die Meisten sicherlich mit der EU und dem Euro. 1992 wurde hier die heutige EU gegründet und die Einführung einer gemeinsamen europäischen Währungsunion beschlossen, was uns bekanntlich seit 2002 den € gebracht hat. Maastricht ist auch gleichzeitig eine der ältesten Städte der Niederlande und eine sehr schöne obendrein. Im Dreiländereck neben Deutschland und Belgien gelegen, ist die Stadt in knapp einer halben Autostunde von Aachen aus erreichbar. Ein Abstecher, der sich allemal lohnt. Wie immer, viel Spass beim betrachten:




















Mal wieder – Wien

Beruflich führt es mich immer wieder mal nach Wien, wie hier schon des öfteren betrachtet werden konnte. Auch in dieser Juniwoche. Allerdings unter fast schon unerträglichen Temperaturen. Das Thermometer kratzte an der 40(!) Grad Marke. Das hat mich dennoch nicht abgehalten, in den Abendstunden mit meiner Kamera durch Wien zu schlendern. Anbei wieder ein paar Impressionen aus einer wunderschönen Stadt. Wie immer, viel Spass beim betrachten:


Strassenszene im Spittelbergviertel


Joseph Haydn Denkmal vor der Maria Hilf Kirche


Spittelbergviertel


Volksgarten


Volksgarten


„Abteilung Rosen“ im Volksgarten


Hinterhof im 1. Bezirk


Irgendwo im 1. Bezirk


Fiaker-Fahrt


Tor in der Bankgasse im 1. Bezirk


Brunnen in der Freyung Passage


Freyung Passage


Freyung Passage


Haus in der Herrengasse


Einkaufsmeile Graben


Hinweis auf Erfrischendes


An der Hofburg


Blick von der Hofburg Richtung Rathaus


Musik am Fuße vom Maria Theresia Denkmal


Heute keine Musik im Cafe Westend

San Francisco

Kaum ein Städtename weckt soviel Fernweh wie San Francisco. Diese Stadt war Start- und Zielpunkt unserer diesjährigen Motorradtour durch den -Golden State- Kalifornien. Natürlich haben wir auch die „Pflichten“ eines San Francisco Aufenthaltes gemacht: Alcatraz Besuch, Cable-Car Fahrt, Lombard Street, Besuch von Fisherman’s Wharf und Chinatown. Was mir aber am meisten in Erinnerung bleiben wird, ist, wie steil die Strassen von San Fancisco sind. Auf den Fotos kommt es nicht annähernd rüber, mit welchem Gefälle sich die Strassen, Schachbrettartig angelegt, durch die Stadt ziehen. Ein „Spaziergang“ durch diese Stadt erfordert schon eine gehörige Portion an Kondition. Alternativ bietet sich ein sehr gut organisierter ÖPNV an. Für amerikanische  Verhältnisse  eher untypisch gut ausgebaut. Anbei die Impressionen aus einer  wirklich  sehenswerten  Stadt. Wie immer, viel Spass beim betrachten:

Street Car

Seafood an einer der unzähligen „Verkostungsstellen“ am Fisherman’s Wharf

So unfassbar steile Strassen. Immer hoch und runter

Blick auf die Brücke. Die Golden Gate Bridge

Chinatown

Seelöwen am Pier 39

Maritimes Flair


Touristischer Magnet im Marina District

Selten ein Ausblick ohne die Gefängnisinsel Alcatraz

Höchstgeschwindigkeit 5 Meilen. Besser ist das, bei den Kurven und dem Gefälle. Lombard Streeet

Lombard Street

Typischer Ausblick 

Die Golden Gate Bridge im Glanz des Abendlichts

Die Fahrt mit der Cable Car ist ein klares Muss

Immer auf der Suche nach Futter

Das ist noch richtige Handarbeit, so eine Cable Car an den Endpunkten fahrbereit zu machen

Blick auf die Bay. Natürlich mit Alcatraz

Blick von Fort Mason auf die Stadt. Links Fisherman’s Wharf, rechts Downtown Frisco

„Spielwiese“ für Wassersportler. Die San Francisco Bay. Und das bei dem Hintergrund


Typische Feuerleiter an einem Haus

PCH  -Highway No. 1-

Für Motorrad- und USA-Fans gleichermaßen gibt es neben der berühmten Route 66 noch eine weitere “ Traumstrasse“, die es zu befahren gilt. Den Pacific-Coast-Highway (PCH). Besser bekannt unter der Bezeichnung -Highway No. 1- Die -Route 66- hatten wir bekanntlich schon erfahren dürfen. Dieses Jahr stand nun California an. Im Herbst 2016 bereits geplant, wurde uns schon Anfang 2017 ein gehöriger Strich durch unsere Tour entlang des Pazifiks gemacht. Unwetter in den Wintermonaten hatten in der Höhe von -Big Sur- Brücken so stark beschädigt, dass ein passieren unmöglich wurde. Das trübte ein wenig die Vorfreude, da nun ein ziemlicher Unmweg gefahren werden musste. Kurz hinter Monterey mussten wir ins Carmel-Valley abbiegen um erst gut 100 Meilen weiter südlich wieder auf den PCH zu gelangen. In der Höhe von San Simeon. Das Carmel-Valley mit seiner Schönheit entpuppte sich als landschaftlicher Geheimtipp. Schöne Örtchen entlang einer kurvenreiche Straße. Motorradfahrers Traum. Unsere Tour ging nun von San Francisco nach Los Angeles. Dort haben wir noch Beverly Hills mit seinen mondänen Villen und Hollywood mitgenommen. Die Fotos dieser Tour zeigen auf, wie schön diese Strasse entlang des größten Ozeans ist. Wie immer, viel Spass beim betrachten:

Villa in Beverly Hills. Eine von unzähligen!

Der berühmte Rodeo-Drive, Shopping Meile für den etwas dickeren Geldbeutel

Vor dem Chinese-Theatre auf dem Hollywood-Boulvard

Hollywood

„Stern“ auf dem sogenannten -Walk of Fame-

Am -Santa Monica Pier- endet die wohl berühmteste Strasse am Pazifik. Startpunkt ist Chicago

Blick auf den -Santa Monica Pier-, nichts weiter als ein überfüllter Rummelplatz

Yachthafen von Santa Barbara

Entlang des PCH

Der PCH bei Cambria

Noch ordentlich Meilen bis L.A.

Die Bay von Monterey. Schauplatz von John Steinbecks Roman „Strasse der Ölsardinen“

Die wohl bekannteste Strasse von Monterey

Monterey

Immer am Pazifik entlang

Irgendwo am Highway No. 1

Half Moon Bay, ein Paradies für Surfer

Surf’in USA

Pacifica. Etwas südlich von San Francisco gelegen

Übernahme unserer -Indians- in San Francisco. Wo immer wir auftauchten, erweckten wir Aufmerksamkeit und es gab ein: 

„Hi Guys, nice bikes“

Yosemite National Park

Auf unserer Motorradtour durch Kalifornien führte uns der Weg heute in den Yosemite National Park. Viel gelesen hatte ich bereits über diesen Park. Ich muss aber gestehen, dass die Wirklichkeit noch grandioser ausfiel. Ich habe selten ein so schönes Fleckchen auf Erden gesehen. Wir waren uns einig, dass nur ein Tag gerade mal für das Abfahren der Highlights reicht. Hier kann man sicher Tage verbringen und entdeckt immer neue Aus- und Einblicke. Eine traumhaft schöne Landschaft. Ich hoffe, die Fotos können das ein ganz klein wenig vermitteln? Wie immer, viel Spass beim betrachten:

Blick vom Tunnel View

Bridalveil Fall

Bridalveil Fall

Yosemite Valley

Merced River

Horse Tail Fall

Merced River

El Capitan mit Ribbon Fall

Bridalveil Fall

„Abfluss“ vom Bridalveil Fall

Bridalveil Fall

Blick ins Valley. Links El Capitan, rechts Bridalveil Fall, im Hintergrund der Half-Dome

Blick vom Glacier Point

Blick vom Glacier Point auf den Vernal Fall

Blick auf den Half Dome mit Vernal Fall

Half Dome mit Tenaya Creek

Blick in den Yosemite NP

Blick in den Yosemite NP

Covered Bridge bei Wawona

Haus bei Wawona

Alcatraz -The Rock-

Wer kennt nicht den Namen dieses Gefängnis? Alcatraz! Das steht für Zuchthaus schlechthin. Oft durch Hollywood verfilmt. Eine Legende. Im Zuge unserer Motorradtour durch Kalifornien (demnächst mehr hierüber) war dieser Felsen natürlich auch ein Ziel. Die Tickets schon lange vorher im Internet gebucht, was absolut Sinn macht, ging es morgens um halb Zehn vom Pier 33 aus nach Alcatraz. Dort erwartet einem, neben vielen Schauplätzen auch eine sehr gut gemachte Audiotour. Den Köpfhörer samt Abspielgerät entgegengenommen, kann man alle Stationen ablaufen und so die Informationen über „das Leben“ auf dem Felsen erfahren. Es ist wie ein Hörspiel gemacht, mit Originalgeräuschen und Berichten von ehemaligen „Zeitzeugen“. Unglaublich, dass soviele Besucher so ruhig sein können. Alle lauschen gebannt den Informationen zu den jeweiligen POI’s. Ein Erlebnis, was auf keinen Fall bei einem San Francisco Besuch fehlen sollte. Wie immer, viel Spass beim betrachten:

Blick von Alcatraz in die Freiheit. Nach San Francisco…

…oder Richtung Golden Gate Bridge

Man(n) richtete sich halt bestmöglich ein

Die wohl bekanntesten Insassen. Ganz links: Al Capone

Blick ins Cell-House

Tür an Tür

Schöne Namen für triste Gänge. Sogar den Broadway gabs hier

Blick ins Cell-House

Für den intimen Moment

Soweit es sowas hier überhaupt gab

Blick ins Cell-House

Wahrlich kein Luxusknast

Hier wurde man erst einmal neu eingekleidet. In einheitlichem Himmelblau

Das sagt, glaub ich, alles!!!

Blick vom Anleger

Anfahrt auf den Felsen

Und im Hintetgrund die ebenso legendäre Brücke

Mitten in der Bay gelegen

Von Pier 33 gehts mehrmals täglich nach Alcatraz Island


Blick von San Francisco auf die Bay samt Alcatraz

Ohne Farbe

Nach langer Abstinenz melde ich mich mit ein paar „farblosen“, dafür umso „eindrucksvolleren“ Impressionen zurück. Ich befinde mich gerade in der Endphase der Vorbereitung meiner nächsten „Moppedtour“. Diese führt mich und meinen Kumpel Olaf durch den „Golden State“ -Kalifornien- In Kürze werde ich hierüber ausführlich berichten.

Stairway to…

Wegweiser

Säulengang

Moulin Noir


Melancholie

Land schaf(f)t(s) Geschichten

Trist. Trostlos. Nasskalt. So zeigte sich das Wetter am heutigen Sonntag. Zeit, mal die ca. 30.000 (!) Fotos auf meinem Mac zu durchforsten. Das ist nur ein Teil. Auf dem Dachboden warten noch etwa 170 Diamagazine darauf, entstaubt und digitalisiert zu werden! Der Mann braucht halt Ziele! Bei eben diesem besagten durchforsten fielen mir einige Fotos auf, zu denen ich eine ganz besondere Beziehung habe. Anbei also eine Art Top-Ten aus dem ganzen Wust. Wie immer, viel Spaß beim Betrachten

Herbstferien auf Fuerteventura. Noch einmal Sonne tanken vor dem mitteleuropäischen Winter. Da wir aber nicht nur in der Hotelanlage abhängen wollten, haben wir uns kurzerhand ein Auto gemietet. Gelesen hatte ich von einer einsamen Bucht: -El Cofete-. Nach etlichen Kilometern über Schotterpisten dieser Ausblick. Die Küstenseite gegenüber der Hotelburgen. Der Strand ein Traum. Riesig. Lang. Breit. Und einsam. Wir hatten dort einen traumhafte schönen Tag verbracht. Oktober 2011


Meine erste Harley Tour in den USA. Auf dem Weg vom Grand Canyon nach Page zum Antelope Canyon. Stopp am Horseshoe Bend. Hier macht der Colorado River eine fast kreisrunde Schleife. Der Blick aus schwindelerregender Höhe auf den tief unten dahinfließenden Fluss war einfach nur atemberaubend. Mai 2015


Herbst in der Provence. Was für eine Stimmung. Was für ein Geruch?  Was hier wie eine melancholische Herbststimmung mit Morgennebel aussieht, ist nichts anderes als der Rauch vom abbrennen der abgeernteten Felder. Schön sah es trotzdem aus. Aufgenommen bei Gordes. Oktober 2013


Das man nicht unbedingt in die Ferne reisen muss, um schöne Landschaften zu sehen, zeigt sich hier. In 2015 habe ich mit meinem Bruder eine Motorradtour in die fränkische Schweiz unternommen. Abseits aller Hauptstraßen fuhren wir von Ort zu Ort. Beispielhaft für eine wunderschöne, idyllische Landschaft steht dieses Foto. Wo genau aufgenommen, kann ich gar nicht mehr nachvollziehen. Mai 2015


Die Mogotes. Kalkfelsen im Westen von Kuba. Genauer gesagt im -Val de Viñales-, dem Zentrum für Tabakanbau in Kuba. Gerne denke ich, während ich eine gute Havanna rauche, an diese Reise zurück. Eine Zeitreise in ein Land, in dem die Zeit irgendwann stehen geblieben schien. März 2009


Die Toskana. Sehnsuchtsziel so vieler Italienliebhaber. Auch wir verbrachten dort viele Urlaube. Die Landschaft. Wie gemalt und inszeniert mit Ihren geraden Reihen von Zypressen, den Gehöften auf sanften Hügeln. Die Städte und Stätten der Renaissance und natürlich die italienische Küche. Aufgenommen irgendwo im magischen Dreieck zwischen Florenz, Pisa und Siena. Juli 2008


Delicate Arch. Wahrzeiches des US Bundesstaates Utah. Auf meiner zweiten Harley Tour im Jahre 2015 stand diese Sehenswürdigkeit auf dem Plan. Mein Kumpel Olaf und ich mussten unsere Vehikel in einiger Entfernung parken. Es ging ein beschwerlicher Weg immer höher hinauf bis auf ein Plateau. Plötzlich der Blick auf den Bogen. Im Hintergrund die Lasal Berge. Die Strapazen hatten sich gelohnt.  Was für ein Panorama. Mai 2015


Weite und Stille. Kaum zu glauben, wie still es in der Wüste ist. Wie in einem Akkustikraum. Wenn man dann Nachts noch im Schlafsack eingemurmelt (ja, hier wirds Nachts richtig kalt und Tags umso heißer) unter dem Sternehimmel liegt, den kein künstliches Fremdlicht stört, dann ist das ein unbeschreibliches Gefühl von Zeitlosigkeit und Raum. Aufgenommen im Grand Erg Oriental (Sahara), Oktober 1997


Ein Gewitter zieht auf. Wir waren auf dem Weg von einem Ausflug zurück zu unserem Ferienhaus in Cornwall, als in der Höhe von -Saint Michaels Mount- ein schweres Gewitter drohte. Trotzdem noch kurz angehalten um dieses Foto zu machen. Bedrohlich und faszinierend  zugleich. Juli 1998



Es war eine richtig kalte Nacht in einem Rest House in Happutale, einem verschlafenen Ort im Hochland von Sri Lanka. So kalt, dass ich schon früh aufgestanden bin, um mich mit Bewegung etwas aufzuwärmen. Dann dieser Ausblick. Im Vordergrund die Teeberge und in den Tälern noch die Reste vom Frühnebel. Die Entschädigung für eine durchfrorene Nacht. Diese Aufnahme gehört zu meinen absoluten Favoriten. Dezember 1997

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Weihnachtsspaziergang ’16

Vor genau einem Jahr, ebenfalls am zweiten Weihnachtsfeiertag, bin ich mit unserem Hund um das Marburger Landgrafen-Schloß herum spaziert (hier nachzulesen). Bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein. Und dieses Jahr? Nasskalt mit Nieselregen. Fürchterliches Wetter. Da jagd man bekanntlich keinen Hund vor die Tür! Vielleicht aber umgekehrt? Nun denn, da der Hund trotzdem seinen Auslauf verlangt, sind wir also losmarschiert. Herrchen und Hund, beide ziemlich motivationslos. Trotzdem war die Kamera dabei und somit, dem Wetter angepasst, ein paar Impressionen in Monochrom. Wie immer, viel Spaß beim betrachten.

Cornwall – Englands Südwesten

Schauen Sie auch im TV die Filme nach den Geschichten von Rosamunde Pilcher? Na klar, aber nur wegen der schönen Landschaft dort. Hätte ich auch nicht anders erwartet. Ging uns auch so. Und eben wegen dieser schönen Landschaft haben wir schon zweimal Cornwall besucht. Wirklich: eine wunderschöne Küstenlandschaft, herrschaftliche Landsitze, schöne kleine Orte und immer das Meer in Reichweite.  Anbei ein paar Impressionen dieser Grafschaft im äußersten Südwesten der britischen Insel. Wie immer, viel Spaß beim Betrachten.

Blick auf Saint Yves